Gen X reist weiter

Hi hier ist Ari. Urlaub ist unser Ding. Unsere Tochter ist 14 und ihr Ding ist Zuhause bleiben.Urlaub war für uns schon immer das Kostbarste. Jetzt ist er zusätzlich noch meine größte Planungs-Challenge. Weil „mitkommen“ für unsere Tochter gerade so auf Stufe „Zahnarzt“ stehtIch buche trotzdem. Meistens Fernreisen, kleine Hotels, echte Orte die alle glücklich machen. weil ich nicht aufgebe, bevor ich nicht das Hotel gefunden habe wo sie sagt: „war okay“. Und wir alle wissen: das ist beim Teenie der Jackpot.
Genau das teile ich hier. Kein Hochglanz, kein Influencer-Blabla. Für GenX Eltern die wissen was sie wollen und direkt zum Punkt kommen.
Hol dir nen Kaffee und lies mit 🤍

Thailand, Japan, USA, VAE - Fernreisen seit 2009

Die NICHT-Packliste für ThailandMal im Ernst, wir sind 45+. Wir brauchen niemanden der uns sagt was wir mitnehmen sollen. Ich sag dir dafür was wir nicht mehr mitnehmen:Medikamente
Nur Rezeptpflichtiges in Originalverpackung. Paracetamol, Pflaster im Handgepäck, alles andere: 7-Eleven. Apotheken gibt es an jeder Ecke, mit echter Beratung.
Duschgel, Shampoo, Föhn
Hatten wir bisher in jedem Hotel.
Sonnemilch
nehmen wir von zuhause mit — die ist dort teuer und enthält oft Bleichmittel.
Mückenschutz
Kaufen wir dort. Günstiger, riecht besser, wirkt.
Klamotten
Nur Lieblingsteile. An jeder Ecke gibt es Wäschereien — wenige Baht, zurück kommt alles frisch und duftend. Ich nehme eine Capsule Wardrobe mit, dazu mehr demnächst.
Reiseadapter
Nicht nötig. Euro-Stecker passt. Wir nehmen unseren trotzdem mit weil er eh im Koffer liegt.
Das eine Ding das wir immer einpacken:
Stichheiler. Haben ihn in Thailand noch nie gefunden. Gold wert.

Bangkok. Modern, traditionell, leicht chaotisch. Genau richtig.

Warum Bangkok?Weil es die eine Stadt ist die für Teenager funktioniert und für Eltern gleichzeitig.
Hypermoderne Malls neben jahrhundertealten Tempeln, Booten auf dem Chao Phraya, Straßenküchen die seit 30 Jahren am gleichen Fleck stehen — Bangkok ist gleichzeitig innovativ und traditionell, und das leicht chaotische Drumherum gehört dazu. Wir lieben genau das.
Mittlerweile waren wir zweimal dort, drei Wochen insgesamt. Streetfood, Tuktuks, Boote, Tempel die selbst mit 12 beeindrucken — und das alles on a budget machbar. Kultur kann man dosieren. In Bangkok sehr leicht.Gewohnt haben wir im Nouvo City Hotel in Phra Nakhon, nah am Fluss. Tuktuk zum Chao Phraya, von dort Boot bis zum Icon Siam — easy und stressfrei.
Direkt gegenüber liegt das So Samsen — authentisch, keine Touristenkarte, die Besitzerin kennt uns mittlerweile. Wir essen dort fast jeden Abend.
Das Zimmer war beim ersten Ankommen eine Sauna. Strom nur mit Zimmerkarte — weiß man ja, aber beim ersten Mal steht man schwitzend vor der Klimaanlage und will eigentlich direkt wieder ausziehen. Beide Wasserhähne: heißes Wasser. Auch der kalte.
Der Große Palast bei Mittagshitze war der erste echte Konfliktpunkt. Von Tempeln und Buddhas: keine Fotos. Vom Beautybereich in der Mall und vom 7-Eleven-Regal: gefühlt tausend. Die Flammen auf Snapchat müssen halt wachsen.Den Palast haben wir trotzdem durchgezogen — die Eltern zumindest. Sie hat irgendwann aufgehört zu laufen und nur noch geschwitzt. Danach Hotelpool, selbst gemischtes Getränk aus dem 7-Eleven mit so viel Eis dass der Becher beschlagen war. Laune wiederhergestellt. Bangkok wieder gut.Den schönsten Moment hatten wir nicht geplant: Ein Mönch sprach uns an. Ich kurz irritiert — alles was man liest über Frauen, Mönche, Abstand halten — und dann einfach ein sehr interessantes Gespräch. Manche Regeln gelten. Manche sind Halbwissen aus dem Internet.Sommer 2025 testen wir das Eastin Grand Phaya Thai — direkt an der BTS Station Phaya Thai. Andere Lage, anderes Feeling, anderes Bangkok. Ob es das Nouvo City für uns ablöst, berichten wir danach.